Die Geschichte der Gemeinde Schladming in der Steiermark! Gemeindefusionen im Jahre 2013!

Pichl/Preunegg/Mandling – Gemeinde Schladming

Pichl/Preunegg/Mandling

Geografische Lage

Pichl-Preunegg liegt im Nordwesten der Steiermark an der westlichen Grenze des steirischen Ennstal an der Grenze zum Bundesland Salzburg. Der Ortsteil Pichl liegt an der B 320, der Ennstal Straße, der Ortsteil Preunegg südlich von der Enns im Preuneggtal bei Schladming.

Ortsgliederung

Gleiming/Pichl/Mandling/Vorberg/Preunegg

Nachbargemeinden

Innerhalb der Steiermark hat die Gemeinde Pichl -Preunegg die drei Nachbargemeinden Schladming, Ramsau am Dachstein und Rohrmoss

Geschichte

  • 7 Jarhrh: Mandling und Gleiming haben einen slawischen Ursprung, letzteres bedeutet “Schlammbach”.
  • 1117  Erwähnung des Pichlmayrhofes in einer Schenkungsurkunde.
  • 1150  Einer Urkunde wird Gleiming als “Gleibenich” aufgeführt.
  • 1258  Pfarrkirche Sankt Jakob wurde in einer Urkunde als “Neukirchen” erwähnt.
  • 1287  Eine hölzerne Wehranlage wurde in Mandling, unmittelbar an der Grenze zwischen Salzburg und der Steiermark, errichtet.
  • 1289  Hofburg in Mandling wurde am Höhepunkt der Grenzstreitigkeiten zerstört.
  • 1295  Eine Steinmauer wird als Talsperre errichtet.
  • 1297  Mandling-Grenze wird von Salzburg sowie der Steiermark endgültig anerkannt.
  • 1498  Geiming wird bereits als solches erwähnt.
  • 1549  Kundliche Erwähnung des Stoaner Hofs am Aberg
  • 1677  Grenzstein wurde in Mandling von der Grenzkommission errichtet.
  • 1758  Bericht über den Abbau von Braunkohle.
  • 1792  Erste Schule wurde in Pichl gebaut.
  • 1888  Familie Steiner zog nach Mandling, um eine Lodenwalke zu eröffnen. Aus dieser entstand die heutige Firma Steiner 1888.
  • 1897  Extremes ochwasser richtete große Schäden und legte sogar den Zugverkehr lahm.
  • 1911  Gottlieb Höflehner heiratet eine Pilz Tochter, es entsteht der Bergbauernhof Irxner in Mandling
  • 1919  Mandling wurde eine Schule als Expositur der Volksschule Pichl gegründet.
  • 1920  Durch ein weiteres Hochwasser entstanden enorme Schäden, u.a. wurden alle Brücken zwischen Mandling und Schladming weggerissen.
  • 1928  Freiwillige Feuerwehr Pichl Mandling wurde mit Sitz in Mandling gegründet. Im selben Jahr wurde die erste Skihütte auf dem Skiberg Reiteralm gebaut und ein    Skiwettbewerb veranstaltet.
  • 1951 Mandling wurde ein Schwimmbad errichtet.
  • 1952  Trachtenmusikkapelle Pichl wurde gegründet.
  • 1957   neue Amtshaus, welches das Gemeindeamt sowie das Postamt beherbergte, wurde eröffnet.
  • 1958  Erneutes Unwetter zerstört sieben Ennsbrücken zwischen Mandling und Schladming.
  • 1959  Erzherzof Johann Denkmal wurde an der steirisch-salzburgischen Grenze in Mandling errichtet. Außerdem wurde in Gleiming der erste Skilift eröffnet.
  • 1968  Ausbau der Bundesstraße, der B 320, der Ennstal Straße  zwischen Schladming und Mandling.
  • 1971  Gründung der Reiteralm Bergbahnen GMBH durch 92 Gesellschafter. In den folgenden Jahren wurden bereits mehrere Skilifte gebaut.
  • 1974  Kirche wurde innen restauriert.
  • 1981  Verheerendes Unwetter  zerstörte einen Damm oberhalb von Gleiming, welches durch eine Mure stark beschädigt wurde.
  • 1982  Straßenrenovierung der Pfarrkirche Pichl.
  • 1983  Kriegerdenkmal zum Gedenken der Gefallenen des Zweiten Weltkrieges wurde errichtet. Im gleichen Jahr wurde ein Postamt in Mandling gebaut.
  • 1985  Kraftwerk mandling der Stewag ging in Betrieb.
  • 1986  Johannes Kappelle in Mandling wurde aufgrund der Erweiterung der Bundesstraße neu erbaut.
  • 1989  Gemeinde erhält das Recht zur Führung eines Gemeindewappens.
  • 1997  neues Gemeindeamt wird errichtet.
  • 1999  Gemeindebauhof wird in Betrieb genommen und das Ortskanalnetz wird laufend ausgebaut.
  • 2000  Eisenbahnkreuzung in Gleiming wird umgebaut.
  • 2001  Volksschulen Mandling und Pichl werden auf den Standort Pichl zusammengefasst.
  • 2003  Pfarrkirche Pichl wird innen renoviert.
  • 2006  Reiteralm ist Austragungsort von vier alpinen Weltcuprennen
  • 2014 Fusion der Gemeinden Schladming, Pichl, Rohrmoos, Preunegg

Viel weiteres interessantes zur Gemeinde Pichl/Preunegg/Mandling finden Sie auf http://de.wikipedia.org/wiki/Pichl-Preunegg

Aus aktuellem Anlass hier noch eine weitere Info für alle, die in diesem Jahr 2013, in unserer Urlaubsregion Ihre Freizeit verbracht haben, und sich vielleicht gefragt haben, warum überall Tafeln mit 98 Prozent gegen eine Fusion herumstehen: Die Gemeinde Pichl – Preunegg – Mandling soll fusioniert werden, was aber nicht im Interesse der Einwohner ist.

Ausschnitt aus der Kleinen Zeitung Österreich:

Gestern, den 30 März 2013, befragten die Gemeinden Rohrmoos -Untertal und Pichl-Preunegg-Mandling ihre Gemeindebürger zu den – vom Land verordneten – Fusionsplänen mit dem vom Nightrace bekannten Schladming. Und eines gleich vorweg: Das Ergebnis der beiden Befragungen wird wohl kaum jemanden aus der Gegend überraschen.

In Rohrmoos/Untertal sprachen sich bei einer Wahlbeteiligung von fast  76,7 Prozent 812 Wahlberechtigte für die weitere Selbstständigkeit der Gemeinde Rohrmoss/Untertal und damit gegen eine Fusion mit der Gemeinde Pichl/Preunegg/Mandling und Schladming aus. Das entspricht einer großen Mehrheit von  94,6 Prozent. Nur 46 Rohrmooser Wähler oder 5,4 Prozent könnten sich eine Fusion mit der Gemeinde Schladming vorstellen.

Ganz ähnlich fiel das Ergebnis in der Gemeide Pichl -Preunegg-Mandling aus. Hier beteiligten sich 615 Bürger der Gemeinde an der Volksbefragung, was einer Beteiligung von 82,88 Prozent entspricht und in Pichl fiel das Ergebnis sogar noch sehr viel deutlicher aus. 599 Bürgerinnen und Bürger entschieden sich für die fortführende Selbstständigkeit der Gemeinde Pichl, nur 15 Wahlberechtigte (2,44 Prozent) votierten für eine Fusion mit der Gemeinde Schladming

Für die  Bürgermeister bedeutet dies folgendes – wie sie gestern im Gespräch mit der Kleinen Zeitung ausdrücklich betonten – einen klaren Auftrag für folgendeVerhandlungen mit dem Bundesland Steiermark. Hermann Trinker, Bürgermeister von Rohrmoos: “Mit diesem Ausgang der Wahl ist es  so, dass eine Fusion nicht machbar für uns ist. Niemand von den Bürgern würde es verstehen, wenn man gegen die absolute Mehrheit der Einheimischen agiert.” Auch für seinen Amtskollegen aus Pichl, Johann Spielbichler(aufgrund dieser Vorkommnisse mittlerweile zurückgetreten), kommt eine Fusion mit der Gemeinde Schladming nach der Volksbefragung nicht mehr infrage: “Es kann nur möglich sein, dass wir als Gemeinde Pichl – Mandling auch in ferner Zukunft selbstständig bleiben. Das ist ganz eindeutig der Wille der Gemeindebürger und ich bin als Bürgermeister ja nicht der Vertreter des Landes, sondern der Vertreter der Bewohner meiner Gemeinde.”

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Lesen Sie gerne die Hotelbewertungen vom Irxnerhof!